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Ländern der Fall. Sobald es eine EU-weite Regelung gefunden ist, finden
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Aus dem St. Galler Tagblatt:

Der Kampf um die Glücksspieler Nach der Eröffnung des Casinos St. Gallen: Krise in Konstanz, Rückgang in Bregenz Die Konkurrenz ist gross: Innerhalb von drei viertel Fahrstunden liegen drei Casinos, die um Kundschaft buhlen. Wie sieht es ein halbes Jahr nach der Eröffnung des Casinos St. Gallen in Konstanz und Bregenz aus? Thomas Walliser Keel Seit dem 28. November 2003 sind die Karten neu verteilt. Die Ostschweiz ist kein weisser Fleck mehr in der Casino-Landschaft, die Spielfreudigen können nun ins Grand Casino St. Gallen fahren. Dieses hat gleich zu Beginn den Tarif bekannt gegeben und zum Jahreswechsel eine Plakatkampagne in Konstanz lanciert. Das Ziel ist klar: Nicht nur soll die Schweizer Kundschaft im Land behalten, sondern auch die ausländische angelockt werden. Schweizer blieben weg Der Trumpf hat gleich doppelt gestochen: Etwa 30 Prozent der Besucherinnen und Besucher in St. Gallen stammen aus dem Ausland, und in Konstanz brach der Anteil der Schweizer Gäste von 70 Prozent nach der Eröffnung in St. Gallen ein. Dies sagte der Konstanzer Betriebsratsvorsitzende Martin Bachmeier im Januar. Wie sich die Lage seither entwickelt hat, war nicht in Erfahrung zu bringen. Die Baden-Württembergische Spielbanken GmbH & Co. KG, die erst am 1. August 2003 die Konzession für das Casino Konstanz übernommen hat, konnte wegen des unvollständigen Geschäftsjahrs noch keine Zahlen präsentieren, wie die Verwaltung mitteilte. Es scheint, als ob die Spielbank Konstanz nicht mehr an die goldenen Zeiten vor der Eröffnung der Schweizer Casinos im aargauischen Baden im Juli 2002 und in St. Gallen herankommen wird. Damals kamen bis zu 700 000 Gäste pro Jahr. Trotzdem will man weiterhin keine Werbeanstrengungen in St. Gallen oder Bregenz machen. Bregenz wirbt in der Schweiz Weniger dramatisch ist die Lage in Bregenz. Gemäss der Promotionsverantwortlichen Judith Hagen sank die Besucherzahl seit Anfang Jahr um 5 Prozent. Dafür seien sicher auch Schweizer verantwortlich, die sich für den kürzeren Anfahrtsweg entschieden hätten, glaubt Judith Hagen. Sie hat aber keine Angst, dass der Anteil von 17 Prozent Schweizern (2003) massiv abnehmen wird. Dem sollen auch Werbekampagnen vorbeugen, wie sie das Casino Bregenz um die Weihnachtszeit vor der Nase des neuen Konkurrenten in St. Gallen durchgeführt hat. Allerdings wird in Zukunft nicht mehr speziell in Casinostandorten geworben, zu denen neben St. Gallen auch das ein Jahr früher eröffnete Bad Ragaz zählt. Neben Werbeanstrengungen setzt das Casino Bregenz in ers-ter Linie auf sein «spezielles Flair, die ausgezeichnete Gastronomie und unseren ganz besonderen Service», um die Schweizer Gäste bei Laune zu halten, so Judith Hagen. Die Anstrengungen sind auch ohne die neue St. Galler Konkurrenz nötig: Im ganzen Jahr 2003, also grösstenteils vor der Eröffnung in St. Gallen, kamen 21 Prozent weniger Schweizer Gäste nach Bregenz als im Vorjahr. Vier neue Tische in St. Gallen Das Vorarlberger Casino, das 2003 282 000 Gäste verzeichnete, droht von St. Gallen überholt zu werden. Dieses wird im laufenden Jahr, hochgerechnet aufgrund der ersten sechs Monate, auf etwa 260 000 Eintritte kommen. Zudem scheint es nicht so, dass der Neuigkeitseffekt in St. Gallen schon verflogen ist und die Schweizer Gäste wieder vermehrt fürs Glücksspiel nach Bregenz fahren. Dies deckt sich mit den Erfahrungen von Claudio Ferrari, Gaming Manager im Grand Casino St. Gallen. Es gebe Fluktuationen, aber die Zahlen seien im Schnitt in den letzten Monaten nicht gesunken. Im Gegenteil: Die budgetierten Einkünfte wurden laut Claudio Ferrari um 21 Prozent übertroffen, und um die Nachfrage zu befriedigen, sollen im Juli vier zusätzliche Tische installiert werden. Entsprechend zuversichtlich sind die Casinoverantwortlichen für die Zukunft. Gedämpfte Stimmung In Bregenz hoffen die Verantwortlichen auf eine allgemein bessere Wirtschaftslage. In Konstanz indessen sind die Erwartungen gedämpft, weil die Einkünfte in der ganzen Bundesrepublik Deutschland rückläufig seien. Fakten zu den drei Casinos Bregenz: Das Casino Bregenz wurde 1975 gegründet. 2003 verzeichnete es einen Umsatz von umgerechnet über 40 Mio. Franken. Die Anzahl Eintritte betrug 282 000, davon waren 17 Prozent Schweizer. 2002 hatte der Anteil über 20 Prozent gelegen. Konstanz: Die Spielbank Konstanz ist die älteste der drei. Sie existiert seit 1951. Im Jahr 2001 sorgten mehr als doppelt so viele Gäste wie in Bregenz für einen Umsatz von umgerechnet 32 Mio. Franken. Vom Gewinn mussten ca. 90 Prozent oder 3,8 Mio. Franken an die Stadt Konstanz abgeliefert werden. St. Gallen: Ins jüngste der drei Casinos kamen in den gut sechs Monaten seit der Eröffnung 107 000 Besucherinnen und Besucher. Der Umsatz dürfte 2004 30 Mio. Franken übersteigen. 45 Prozent vom Bruttospielertrag sind an die öffentliche Hand abzuliefern. (twk)